Über mich

Wie viele andere Hundetrainer auch, bin ich bereits mit Hunden aufgewachsen, was aber erst einmal nicht der Grund für mich war, Hundetrainerin zu werden. Erst der Besuch eines Hundesportvereins mit meinem damaligen Schäferhund-Kuvacz-Mix-Rüden brachte mich auf diesen Weg.

 

Mein Hund verhielt sich an der Leine aggressiv bei der Begegnung mit anderen Rüden. An diesem Problem wollte ich arbeiten. Menschen gegenüber war er der liebste Hund der Welt.

 

Auf dem Hundeplatz angekommen war er sofort angespannt, da sich dort mehrere Hunde (auch Rüden) befanden. Mein Hund zog in die Leine, jaulte und bellte. Ohne ein Gespräch über die Hintergründe des Problems oder meine Beziehung zu dem Hund bekam ich eine Anweisung, wie ich möglichst stark und körperlich auf das Verhalten reagieren sollte. Ich fragte nicht nach und tat, was man mir sagte und mein Hund drehte sich um und versuchte, nach mir zu schnappen.

 

6 Jahre lang hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt mit meinem Hund zusammen gelebt, ohne dass er irgendwelche Aggressionen mir oder anderen Menschen gegenüber gezeigt hätte.

Also konnte doch an dieser Methode irgendetwas nicht richtig sein! Ich ging nicht wieder dorthin, fand aber eine andere Hundeschule, in der mein Hund und vor allem ich viel gelernt haben, ohne dass es je wieder zu solch einer Situation kam.

 

Von diesem Zeitpunkt an nehme ich, auch heute noch, an verschiedensten Fortbildungen teil, die mir für ein entspanntes Zusammenleben von Mensch und Hund wichtig erscheinen.

 

Seit dem Jahr 2004 betreibe ich nun schon meine eigene Hundeschule. Und auch nach so vielen Jahren Erfahrung darf ich immer wieder die Feststellung machen, selbst nie auszulernen, weil Hunde, wie auch Menschen, einzigartige und individuelle Wesen sind.